Knacken beim Kauen, morgendliche Verspannung, Schmerz vor dem Ohr: Das Kiefergelenk arbeitet tausende Male am Tag – und hängt enger mit dem Nacken zusammen, als die meisten vermuten.
Craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, bezeichnet eine Störung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Bisslage. Typisch sind Knacken oder Reiben beim Öffnen, eingeschränkte Mundöffnung, Schmerz vor dem Ohr, Verspannung der Schläfen.
Häufigster Begleiter ist nächtliches Zähneknirschen. Die Kaumuskulatur gehört zu den kräftigsten des Körpers – arbeitet sie stundenlang gegen sich selbst, bleibt das nicht folgenlos.
Kiefer und obere Halswirbelsäule teilen sich einen Teil ihrer nervalen Versorgung und beeinflussen sich über die Muskulatur gegenseitig. Deshalb treten Kieferbeschwerden selten allein auf: Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche und Schwindel kommen häufig dazu.
Das ist auch der Grund, warum es wenig bringt, nur den Kiefer zu behandeln – und warum die Nackenregion bei mir immer mit untersucht wird.
Osteopathie ersetzt keine zahnärztliche Behandlung. Liegt eine Fehlstellung des Bisses oder eine Schädigung der Zähne zugrunde, gehört das in zahnärztliche oder kieferorthopädische Hände – häufig mit einer Schiene.
Sinnvoll ist beides nebeneinander: Die Schiene nimmt Druck vom Gelenk, die manuelle Behandlung arbeitet an Muskulatur und Beweglichkeit. Ein Termin dauert rund 50 Minuten; wie eine Behandlung abläuft, steht auf der Seite Osteopathische Behandlung.
Ärztlich abklären lassen solltest du: einen Kiefer, der blockiert und sich nicht mehr öffnen oder schließen lässt, Schmerz nach einem Sturz oder Schlag aufs Gesicht, Schwellung oder Überwärmung, Zahnschmerz als möglichen Auslöser, plötzlichen Hörverlust.
Ein Teil meiner Arbeit besteht darin zu erkennen, wann ich nicht der Richtige bin. Eine Übersicht weiterer Beschwerden findest du unter Beschwerden.
Craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet eine Störung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Bisslage. Typisch sind Knacken oder Reiben beim Öffnen, eingeschränkte Mundöffnung, Schmerz vor dem Ohr und Verspannung der Schläfen.
Kiefer und obere Halswirbelsäule teilen sich einen Teil ihrer nervalen Versorgung und beeinflussen sich über die Muskulatur. Deshalb treten Kieferbeschwerden selten allein auf – Nacken- und Kopfschmerzen, Ohrgeräusche und Schwindel kommen häufig dazu.
Nein. Liegt eine Fehlstellung des Bisses zugrunde, gehört das in zahnärztliche oder kieferorthopädische Hände. Sinnvoll ist beides nebeneinander: Die Schiene nimmt Druck vom Gelenk, die manuelle Behandlung arbeitet an Muskulatur und Beweglichkeit.
Bei einem Kiefer, der blockiert und sich nicht mehr öffnen oder schließen lässt, nach einem Sturz oder Schlag aufs Gesicht, bei Schwellung oder Überwärmung, bei Zahnschmerz als möglichem Auslöser oder plötzlichem Hörverlust.
Wenn du das Gefühl hast, dass bisher niemand die richtige Frage gestellt hat, ist das ein guter Grund für einen Termin.

Frederik Giesker
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