Nicht jeder Kopfschmerz kommt aus dem Kopf. Ein Teil entsteht in der Halswirbelsäule, im Kiefer oder in der Nackenmuskulatur – und genau dort lässt sich ansetzen.
Osteopathie ist nicht bei jeder Form sinnvoll. Am ehesten profitieren Spannungskopfschmerzen und der sogenannte zervikogene Kopfschmerz – also der, der von der Halswirbelsäule ausgeht.
Bei Migräne ist die Lage anders: Sie ist eine eigenständige neurologische Erkrankung und gehört ärztlich behandelt. Manuelle Behandlung kann begleitend sinnvoll sein, wenn zusätzlich Nacken- und Kieferspannung eine Rolle spielt – sie ersetzt aber keine Migränetherapie.
Die kleinen Muskeln zwischen Kopf und erstem Halswirbel enthalten außergewöhnlich viele Rezeptoren. Sie melden dem Nervensystem laufend, wo der Kopf im Raum steht. Ist diese Region über längere Zeit verspannt oder in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, kann sich das als Kopfschmerz äußern – meist vom Hinterkopf nach vorn ziehend.
Dieselbe Region spielt beim Schwindel eine Rolle, weshalb beides oft zusammen auftritt. Mehr dazu unter Schwindel ohne Ursache.
Zuerst die Anamnese: Wo sitzt der Schmerz, wann tritt er auf, wie fühlt er sich an, was löst ihn aus. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie entscheidet, ob Osteopathie überhaupt das richtige Mittel ist. Ein Termin dauert rund 50 Minuten.
Behandelt wird mit sanften manuellen Techniken – wie das aussieht, steht auf der Seite Osteopathische Behandlung. Häufig gehört die Nackenregion mit dazu, weil sich beides selten trennen lässt.
Sofort ärztlich abklären lassen: plötzlich einsetzender, sehr starker Kopfschmerz wie ein Donnerschlag, Kopfschmerz mit Fieber und Nackensteife, mit Sehstörungen, Sprach- oder Gefühlsstörungen, mit Lähmungserscheinungen, nach einem Sturz oder Schlag auf den Kopf.
Ebenfalls zum Arzt: Kopfschmerz, der über Wochen zunimmt, der erstmals nach dem 50. Lebensjahr auftritt, oder der dich nachts aufweckt.
Ein Teil meiner Arbeit besteht darin zu erkennen, wann ich nicht der Richtige bin. Eine Übersicht weiterer Beschwerden findest du unter Beschwerden.
Am ehesten bei Spannungskopfschmerzen und beim zervikogenen Kopfschmerz, der von der Halswirbelsäule ausgeht. Bei diesen Formen lässt sich an Beweglichkeit und Muskelspannung ansetzen. Bei anderen Kopfschmerzarten ist Osteopathie nicht das geeignete Mittel.
Migräne ist eine eigenständige neurologische Erkrankung und gehört ärztlich behandelt. Manuelle Behandlung kann begleitend sinnvoll sein, wenn zusätzlich Nacken- und Kieferspannung eine Rolle spielt – sie ersetzt aber keine Migränetherapie.
Typisch ist ein Schmerz, der vom Hinterkopf nach vorn zieht, oft einseitig, und sich mit Kopfhaltung oder Nackenbewegung verändert. Häufig besteht gleichzeitig eine eingeschränkte Beweglichkeit der oberen Halswirbelsäule.
Sofort ärztlich abklären lassen: plötzlich einsetzender, sehr starker Kopfschmerz, Kopfschmerz mit Fieber und Nackensteife, mit Seh-, Sprach- oder Gefühlsstörungen, mit Lähmungserscheinungen oder nach einem Schlag auf den Kopf.
Wenn du das Gefühl hast, dass bisher niemand die richtige Frage gestellt hat, ist das ein guter Grund für einen Termin.

Frederik Giesker
Otto-Suhr-Allee 139
10585 Berlin
0151 – 68 50 91 09
praxis@osteopathie-giesker.de
Berlin-Charlottenburg
Mo 9–20 · Di, Mi, Fr 9–17
Do 9–18 · Sa 9–14 Uhr
Termine nach Vereinbarung
© 2026 Praxis für Osteopathie Frederik Giesker